Atemschutzlehrgang der Kreisbrandinspektion im Landkreis Kronach - Neuses - April 2010

20 Feuerwehrler der Feuerwehren aus Neuses, Knellendorf, Weißenbrunn, Schmölz, Friesen, Thonberg, Gundelsdorf, Glosberg, Pressig, Wilhelmsthal und Hesselbach sowie der Werkfeuerwehr LOEWE haben den Lehrgang für Atemschutzgeräteträger erfolgreich abgeschlossen. Im Beisein von Kreisbrandinspektor Matthias Schuhbäck wurden die Zeugnisse überreicht.

 

Zum Jahreswechsel standen den Feuerwehren im Landkreis Kronach insgesamt 661Atemschutzgeräteträger zur Verfügung. Bei den Brandeinsätzen aber auch bei den Einsätzen mit Gefahrgut zeigt es sich immer wieder,  dass ein erfolgreiches Arbeiten verbunden mit der Schadensminimierung nur möglich ist, wenn die Wehren direkt an den Schadensort herankommen. Aufgrund der Atemgifte ist dies aber nur unter Einsatz des schweren Atemschutzes möglich.

Aus diesem Grund hielt der Kreisbrandmeister für Atemschutz, Christian Müller, gemeinsam mit den Kreisbrandmeistern Hans Stumpf, Ralf Weidenhammer sowie den Ausbildern Wolfgang Weidenhammer, Karl-Heinz Pohl, Klaus Fischer (alle FF Kronach), André Stadelmann (FF Pressig), Werner Heinisch ( FF Marktrodach), Thomas Heidelberger (FF Mitwitz) und Sandra Grieshammer (FF Steinberg) den ersten Lehrgang für Atemschutzgeräteträger im Jahr 2010 ab. 20 Feuerwehrler, darunter auch drei Frauen, stellten sich der umfangreichen Ausbildung und opferten viele Stunden Freizeit, um in Not geratenen Menschen künftig noch besser helfen zu können.

Das erforderliche Grundwissen hierfür, wurde ihnen in Theorie und Praxis von den Ausbildern vermittelt. Neben Unterrichten über die Atmung und störende Einflussfaktoren, wie z.B. Atemgifte und Schadstoffe, die bei Bränden auftreten, standen Unterrichtseinheiten über die verschiedenen Atemschutzgeräte, deren Funktion, Wirkungsweise und Handhabung, sowie die Ausbildung über die Einsatzgrundsätze, bei dem richtiges Vorgehen und Verhalten im Atemschutzeinsatz vermittelt wird, auf dem insgesamt 24-stündigen Ausbildungsprogramm.

Bei einem so wichtigen Lehrgang durfte die Praxis nicht fehlen! So gewöhnten sich die Lehrgangsteilnehmer zunächst an die Handhabung der Geräte und lernten mit der „ungewohnten Umgebung“ und der Belastung umzugehen. Die richtige Vorgehensweise als Atemschutztrupp und die Aufgaben des Sicherungstrupps (Einsatzgrundsätze) bildeten die nächsten Ausbildungsschwerpunkte bevor dann zwei verschiedene Durchgänge in der Atemschutzübungsanlage bei der Feuerwehr Kronach ein weiteres Highlight der Ausbildung darstellten.

Bei Einsatzübungen im Bauhof Wilhelmsthal oder der Müllumladestation in Neuses wurde das Erlernte schließlich in die durchaus reale Praxis umgesetzt.

 

Aus den Händen von Kreisbrandinspektor Schuhbäck und Kreisbrandmeister Müller erhielten Dominik Müller, Christopher Großmann, Diana Gratzke, Linda Fiedler, Marcel Hempfling, Tobias Vorndran, Tobias Backer, Tim Reikowski, Sebastian Geiger, Kevin Warstat, Markus Werner, Dominik Lindner, Michael Detsch, Stefan Rios, Anna Jakob, Christopher Wachter, Alexander Dressel, Zvonko Ivascenko und Philipp Geiger ihre Zeugnisse. Er dankte den Feuerwehrleuten für ihren Dienst im Schweren Atemschutz und wies auf die große Verantwortung hin, die damit verbunden sei.

 

 

Lehrgangsteilnehmer mit den Ausbildern – Kursleiter KBM Christian Müller vordere Reihe mittig