Die Jugendwarte und Betreuer der Feuerwehren im Landkreis Kronach besichtigten die Flughafenfeuerwehr Nürnberg

 

Im Januar 2011 fand die Ausflugsfahrt der Jugendwarte und Betreuer der Feuerwehren aus dem Landkreis Kronach statt. Mit 40 Personen machten Sie sich auf den Weg zur Werkfeuerwehr des Regionalflughafens in Nürnberg um einen Einblick in den Arbeitsalltag der dortigen Berufsfeuerwehrmänner zu bekommen.

 

Gegen 14:00Uhr wurde die Mannschaft am Personaleingang des Flughafens abgeholt. Da sich die Wache der Wehr innerhalb des Sperrgeländes des Luftverkehrs befindet mussten die Teilnehmer durch die Ausweiskontrolle und anschließend durch eine Sicherheitsschleuse in das Gelände.

Von dort aus erfolgte ein kurzer Fußmarsch zum Betriebsgebäude der Werkfeuerwehr. Nach einer kurzen Einweisung im Schulungsraum, in welcher der Arbeitsablauf und die Sicherheitsvorschriften veranschaulicht wurden erfolgte ein Rundgang im Gebäude aufgeteilt in zwei Gruppen.

Den Jugendwarten wurde die Einsatzalarmierung mit kompletter Notrufkette erläutert. Im Anschluss wurden die Teilnehmer durch die Fahrzeughalle geführt und jedes einzelne Gefährt unter der fachkundigen Einweisung zweier Berufsfeuerwehrmänner genau unter die Lupe genommen. Einige Fahrzeuge, vor allem jene für den Gebäudebrandschutz auf dem Airportgelände weichen kaum von denen zu Hause bekannten ab. Richtig spannend für alle waren natürlich die Flugfeldlöschfahrzeuge mit ihrem riesigen Wasservorrat und Ausstattungen wie Pumpen und Löscharmen.

 

Zur Freude aller wurde eines der vorgehaltenen Flugfeldlöschfahrzeuge von den Kameraden aus der Halle gefahren und die Details rund um den Löscharm noch näher erläutert. Gemeinsam wurde vor dem 1.000 PS starkem Ungetüm ein Erinnerungsfoto geschossen.

 

 

 

Unser besonderer Dank gilt den beiden Kameraden der Werkfeuerwehr Georg Weinmann und Marcus Exner die uns  detaillierten Antworten jeden Wissensdurst befriedigen konnten.

 

Mit diesem Fachwissen „gefüttert“ ging es im Anschluss zum gemütlichen Tagesausklang zum Ritteressen. Alle Teilnehmer erfreuten sich an diesem urigen Event, welches von einem Gaukler umrahmt wurde, bis in die Nachtstunden, bevor der Bus wieder in den Landkreis zurück fuhr und die Mannschaft nach Hause brachte.

 

 

Bericht und Bild: Marcus J. Walker